Personal 2021 – Zeitgemäße Methoden der Lohnfindung sehr wichtig

Im Personalbereich sind zeitgemäße Methoden der Lohnfindung wichtig. Ein qualifizierter Mitarbeiter des Personalbereichs beherrscht die Bearbeitung der Löhne und Gehälter aus steuerlicher und sozialversicherungsrechtlicher Sicht ebenso wie die Planung von Einstellungen sowie alle bei der Auflösung eines Arbeitsverhältnisses anfallenden Aufgaben. Diesen umfangreichen Tätigkeitsbereich, der folgende Aufgaben umfasst, lagern viele Unternehmen gern ganz oder teilweise aus z. B Organisation, die – Personalverwaltung, -planung, -entwicklung, -marketing, -beschaffung, -anforderung, -anwerbung, -einstellung, -Sozialrecht, -Arbeitsschutz und Unfallverhütung, Gesundheitsschutz und Soziale Sicherung.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf den zivilrechtlichen Interessenausgleich, Willenserklärungen sowie Verjährungen gelegt.

Der Personalsachbearbeiter, Unternehmens- oder Steuerberater, an den dieser Komplex vertrauensvoll übertragen wird, muss die nachfolgend aufgelisteten Gesetzmäßigkeiten stets im Blick haben und sich entsprechend fortbilden. Sie sind die Partner des Arbeitsverhältnisses, sind verantwortlich für die Einstellung der Arbeitnehmer und die Gestaltung der Arbeitsverträge, die Tarif- und Arbeitsverträge sowie Betriebsvereinbarungen, beachten die Grenzen der Vertragsfreiheit, den Geltungsbereich des Betriebsverfassungsgesetzes sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz und das Berufsbildungsrecht und das Kündigungsschutzrecht.

Personalakten: Häufige Rechtsverstöße

Geht es im Rahmen von Kündigungen um mögliche Abfindungszahlungen, spielt die Personalakte von Mitarbeitern oft eine besondere Rolle. Häufig finden sich in dieser auch Informationen, die für den Mitarbeiter nicht von Vorteil sind. Und nicht immer gehen Personalakten mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz konform.

Sollen Mitarbeiter gekündigt werden, agieren Personalverantwortlich oft auch mit unlauteren Vorgehensweisen. Schnell wird argumentiert, dass sich in der Personalakte des Mitarbeiters stichhaltige Gründe finden, die eine Kündigung rechtfertigen würden.

Jedoch lässt sich bei genauerer Betrachtung von Personalakten feststellen, dass diese in vielen Fällen unvollständig sind. Häufig fehlen Beurteilungen, Zwischenzeugnisse und auch Belobigungen. Nicht selten erscheinen Personalakten wie in Windeseile „zusammen geschustert“.

Ein möglicher Grund hierfür ist die Tatsache, dass viele Unternehmen die Personalakten ihrer Mitarbeiter aus der Hand gegeben haben und diese durch externe Firmen im Rahmen einer Dienstleistung führen lassen. Mitarbeitern ist deshalb zu empfehlen, sich regelmäßig einen Einblick in ihre eigene Personalakte gewähren zu lassen. Im Rahmen einer persönlichen Inaugenscheinnahme können sie sich dann von der inhaltlichen Richtigkeit und der Vollständigkeit ihrer Personalakte überzeugen.

Insbesondere bei Abmahnungen

durch den Arbeitgeber sind viele Personalakten fehlerbehaftet. Denn oftmals finden sich in diesen auch Abmahnungsschreiben, die dort eigentlich nichts mehr zu suchen haben.

Prinzipiell gilt, dass Abmahnungen spätestens nach zwei Jahren, nachdem diese erteilt wurden, aus der Personalakte zu entfernen sind. Leider wird dieser Sachverhalt in vielen Personalbüros immer wieder übersehen.

Dieser Umstand verstößt jedoch nicht nur gegen betriebliche Gepflogenheiten, sondern auch gegen das geltende Recht, insbesondere gegen den Datenschutz. Sollten derart veraltete Dokumente zudem unberechtigten Dritten zugänglich sein, können diese dem Mitarbeiter einen erheblichen arbeitsrechtlichen Schaden zufügen.

Finden Mitarbeiter in ihren Personalunterlagen Abmahnungsschreiben, die längst hätten entfernt werden müssen, ist schnellstmöglich der Arbeitgeber zu informieren. Gleichzeitig sollte um eine unverzügliche Entfernung der Abmahnung gebeten werden. Kommt der Arbeitgeber dieser Aufforderung nicht nach, sollten Arbeitnehmer umgehend einen Anwalt mit dem Fachgebiet Arbeitsrecht mit einer Regelung des Sachverhaltes beauftragen.

Arbeitnehmer 2021 – Zeitgemäße Methoden der Lohnfindung sehr wichtig.

Dass der Personalbeauftragte den Überblick sowohl über die Einkommensbesteuerung, die Einkommensteuerpflicht und die Einkunftsarten, die Lohnsteuer als auch die Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer behält.

Diese Steuerrichtlinien sind gesetzlich verankert

und können und werden somit auch überprüft. Personalmanagement zielt – unter Einbezug von Aspekten der Sozial- und Umweltverträglichkeit – auf nachhaltigen Erfolg ab, wobei nachhaltiger Erfolg bedeutet, für die Personalabteilung der Zukunft, Werterhaltung und Wertschöpfung auf lange Sicht. Um die Unternehmensziele zu erreichen, bedarf es zielorientierter Maßnahmen und Planungen im Personalbereich. Die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Bereiche im Unternehmen wird auch Personalpolitik genannt.

Erfahrung für Personalchefs wichtiger als Zeugnisse – Für Deutschlands Personalchefs verlieren die formalen Abschlüsse bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter zunehmend an Bedeutung: Das ist das Ergebnis einer Befragung von jeweils 1.100 Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Danach verlässt sich die große Mehrheit der Personaler bei der Einstellung lieber auf eigene Eindrücke als auf Abschlusszeugnisse. 94 Prozent der Personaler finden die Probezeit „wichtig“ bis „sehr wichtig“. Auf Platz zwei stehen die Bewerbungsgespräche mit 92 Prozent.

Weiterbildungszertifikaten messen immerhin noch 63 Prozent der Personalverantwortlichen größere Bedeutung bei. Die Ausbildungs- und Hochschulzeugnisse dagegen sind nur für 57 Prozent wichtig. „Je schneller Automatisierung und Digitalisierung die Arbeit verändern und Menschen um- und dazulernen, desto mehr verlieren formale Ausbildungs- und Hochschulabschlüsse für die Arbeitgeber an Wert“, sagte Frank Frick, Programmleiter bei Bertelsmann, der „Welt am Sonntag“. „Umso wichtiger werden andere Qualifikationsnachweise – von der Weiterbildung über die konkrete Berufserfahrung.“ Auch im weiteren Berufsleben wiegt Erfahrung immer schwerer als die erreichten Abschlüsse.

So stufen der Umfrage zufolge 78 Prozent der Personalverantwortlichen das Lernen durch Berufserfahrung als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für den Erfolg im Job ein.

Über die organisierte Weiterbildung sagen das immerhin noch 63 Prozent. Das, was ihre Mitarbeiter in Schule oder Hochschule gelernt haben, ist hingegen nur noch für 57 Prozent von großer Bedeutung. „Die neue Entwicklung fordert all diejenigen heraus, die sich jahrzehntelang auf ihren einmal erreichten Abschlüssen ausgeruht haben“, sagte Bertelsmann-Programmleiter Frick. „Und sie gibt Hoffnung nicht nur für formal weniger Qualifizierte, sondern für alle Beschäftigten, die bereit sind, etwas dazuzulernen.“

Statistiker rechnen 5,7 Millionen Menschen in Deutschland zu den Geringqualifizierten. Sie haben weder einen Hochschulabschluss noch einen formal anerkannten Berufsabschluss. Nun gilt es, deren Kenntnisse und Fähigkeiten besser zu dokumentieren.

„Neue Zeugnisse braucht das Land“,

fasst die Bertelsmann-Stiftung ihre Studie zusammen. Wie die Zeugnisse allerdings konkret aussehen sollen, darüber werden sich noch viele Kommissionen mit Vertretern von Handels- und Handwerkskammern, Arbeitgebern und Gewerkschaften beraten.

Für die Studie „Können belegen können“ hat das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung je 1100 Arbeitnehmer und Arbeitgeber befragt.