Die Private Krankenversicherung (PKV)

Die Private Krankenversicherung (PKV) | Selbstständige, Freiberufler, Arbeitnehmer, welche die Einkommensgrenze überschreiten sowie Beamte und Studenten haben in Deutschland die Möglichkeit, in die PKV einzutreten. Bei Angestellten entscheidet die Einkommensgrenze, ob ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung möglich ist. Sie liegt seit 1. Januar 2013 bei 52200 Euro je Kalenderjahr und 4430 Euro je Monat. Das bedeutet, nur Angestellte, deren regelmäßiges Gehalt diese Grenze überschreitet, können in die PKV wechseln.

Angestellte – Wechsel von der GKV in die PKV

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Pflichtmitgliedschaft und die freiwillige Mitgliedschaft. Welche Mitgliedschaft zutrifft, entscheidet die Höhe des Einkommens. Wessen Einkommen aktuell über der Einkommensgrenze liegt, kann unter Einhaltung der Kündigungsfrist (2 Monate bis zum Monatsende) in die private Krankenversicherung wechseln. Auch eine rückwirkende Kündigung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung ist für Angestellte möglich, wenn diese erst später erfahren, dass sie die Einkommensgrenze überschritten haben. Da seit 2009 in Deutschland Krankenversicherungspflicht herrscht, besteht die Gefahr nicht, dass jemand in der Zwischenzeit ohne Krankenversicherungsschutz ist. Im Detail bedeutet dies, dass jeder in der BRD krankenversichert sein muss und eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung erst aufgekündigt werden kann, wenn der Nachweis einer anderen Krankenversicherung vorliegt.

PKV – Berufsanfänger im Angestelltenverhältnis, Selbstständige und Freiberufler

Besondere Bedingungen gelten für Berufsanfänger im Angestelltenverhältnis. So kann, wer nach dem Studium ein neues Arbeitsverhältnis eingeht und dessen Gehalt laut Arbeitsvertrag über der Einkommensgrenze liegt, sich in der privaten Krankenversicherung versichern lassen. Selbstständigen und Freiberuflern steht es jederzeit frei, in die PKV zu wechseln unter Einbehaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist, bei der jeder angebrochene Monat als voller Monat zählt. Ausnahmen bestätigen die Regel: Dies gilt, wenn die Krankenkasse den Beitragssatz erhöht, denn dann ist die Kündigung unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist möglich.

PKV – Studenten

Wer als Student nach seinem Abschluss privat versichert sein möchte, sollte den Eintritt in die PKV schon während der Studienzeit veranlassen. Denn dann kann er später von den Vorteilen eines frühen Einstiegs und als Student von Studententarifen profitieren, die in der Regel günstiger sind als die Tarife der GKV.

PKV – Staatsbedienstete

Einen besonderen Schutz genießen Personen, die im Dienst des Staates stehen wie Richter und Beamte. Sie müssen zwar zunächst die Kosten für eine Krankheit selbst tragen, aber ihr Dienstherr beteiligt sich bis zu einem Anteil von 80 Prozent. Außerdem haben sie die Möglichkeit, im Rahmen der privaten Krankenversicherung eine Restkostenversicherung abzuschließen und können so von hochwertigen Leistungen im Krankheitsfall profitieren.

PKV – Beitragsrückerstattung

Beitragsrückerstattung ist in vielen Tarifen vorgesehen, wobei unterschieden wird, ob diese an den Erfolg des Versicherungsunternehmens gekoppelt ob erfolgsunabhängig sind. Die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung ist unabhängig vom Geschäftsergebnis und wird in der Regel bezahlt, wenn der Versicherte über einen längeren Zeitraum keine Leistungen in Anspruch genommen hat. In vielen Fällen darf man im Verlauf eines Jahres überhaupt keine Ansprüche stellen, ansonsten ginge die Beitragsrückerstattung verloren. Ausnahmen hiervon bilden bei vielen Versicherungen Rechnungen für Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen. Die Beitragsrückerstattung erfolgt entweder in Form eines prozentualen Anteils am Jahresbeitrag oder Rückzahlung einzelner Monatsbeiträge. Die Höhe der Rückerstattung ist abhängig von den leistungsfreien Jahren. Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung kommt beispielsweise durch Vermögensanlagen oder Verwaltungskosten zustanden, wenn die Erträge aus Vermögensanlagen positiv ausfallen oder die Verwaltungskosten geringer waren als geplant.

Beitragsrückerstattung oder Steuervorteil

Eine Beitragsrückerstattung kann sich allerdings auch nachteilig auswirken, was dem Bürgerentlastungsgesetz geschuldet ist. Denn dadurch können in der PKV versicherte Personen bis zu 80 Prozent von ihren Beiträgen von der Steuer absetzen. Pauschal kann man sich jedoch nicht darauf verlassen, ob nun die Beitragsrückerstattung oder der Steuervorteil finanziell attraktiver ist.

Wer zum Beispiel mit einer Beitragsrückerstattung von 500 Euro rechnen kann und kaum Rechnungen hat, der steht wohl mit der Beitragsrückerstattung finanziell besser da als mit der Steuererleichterung. Andererseits kann es auch passieren, dass eine Beitragsrückerstattung von 1000 Euro im Raum steht, aber Rechnungen von 800 Euro vorhanden sind. Hier wäre es vermutlich besser, die Rechnungen einzureichen. Denn die Steuererleichterung wäre vermutlich höher als die 200 Euro, die noch übrig bleiben, wenn man von der Beitragsrückerstattung 800 Euro für die nicht eingereichten Rechnungen abzieht.

Grundsätzlich werden Beitragsrückerstattungen nicht garantiert, außerdem sind sie nicht immer sinnvoll, weswegen sie eine nicht so hohe Priorität bei der Wahl der Krankenversicherung einnehmen sollten.

Branchenweit einheitliche Tarife

Der Basistarif

Die Höhe des Beitrags zum Basistarif ist gemäß § 152 Abs. 3 VAG auf den Höchstbeitrag der GKV begrenzt. Dieser ergibt sich aus der Multiplikation des allgemeinen Beitragssatzes mit der jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung, zuzüglich des durchschnittlichen Zusatzbeitrags gemäß § 242a Abs. 2 SGB V. Der Höchstbeitrag liegt 2014 bei 627,75 Euro (4.050,00 Euro × 15,5 % zzgl. 0 Euro).

Der individuelle Beitrag zum Basistarif kann aber je nach Versicherer niedriger ausfallen als der Höchstbeitrag. Kann ein Versicherter nachweisen, dass durch den zu zahlenden Krankenversicherungsbeitrag Hilfebedürftigkeit nach § 152 Abs. 4 VAG entsteht, wird der Beitrag halbiert. Bei Beziehern von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld) oder dem SGB XII (Sozialhilfe) wird der Beitrag ebenfalls auf die Hälfte reduziert und von den Grundsicherungsträgern übernommen.

Der Standard-Tarif

Der Standard-Tarif richtet sich an ältere Versicherte, die aus finanziellen Gründen einen besonders preiswerten Tarif benötigen. Einerseits können die im Alter häufig zunehmend höheren Beiträge der PKV von den Versicherten oft nicht mehr bezahlt werden, andererseits ist ein Wechsel in die GKV dann nicht mehr möglich. Deshalb ist der Standardtarif auch nur für bestimmte, vom Gesetzgeber definierte Personengruppen geöffnet.

Der Beitrag darf nicht höher sein als der jeweils aktuelle Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Leistungen sind dann ähnlich der Leistungen in der GKV. Bei der Umstellung aus dem höherwertigen Tarif in den Standard-Tarif werden die Alterungsrückstellungen aus dem bisherigen Tarif übernommen. Je nach Dauer der bisherigen Versicherungszeit kann der Beitrag günstiger sein als der Höchstbeitrag der gesetzlichen Kasse.

Der Standard-Tarif steht folgenden Personen offen, sofern sie ihren Vertrag vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen haben und folgende Bedingungen erfüllen:

  • ab vollendetem 65. Lebensjahr mit mindestens 10-jähriger Zeit der Vollversicherung in der PKV;
  • ab vollendetem 55. Lebensjahr mit mindestens 10-jähriger Zeit der Vollversicherung in der PKV und einem Einkommen unter der aktuellen Versicherungspflichtgrenze;
  • Personen, die aufgrund von Erwerbsunfähigkeit vorzeitig in Rente oder Pension gehen müssen. Ihr Einkommen muss unter der aktuellen Versicherungspflichtgrenze liegen und sie müssen bereits 10 Jahre in der PKV oder nach Beihilfetarifen versichert gewesen sein.

Die bis zum 31. Dezember 2008 von Personen ohne Versicherungsschutz abgeschlossenen Versicherungsverträge im Standardtarif wurden zum 1. Januar 2009 auf Verträge im Basistarif umgestellt (§ 315 Abs. 4 SGB V). Nur Versicherte, die sich bis zum 31. Dezember 2008 in Normaltarifen privat krankenversichert hatten, genießen Bestandsschutz und können auch künftig noch in den Standardtarif wechseln. Neukunden ist er nicht mehr zugänglich.

Anders als der Basistarif kann der Standardtarif nicht mit Zusatzversicherungen ergänzt werden.

Der Notlagentarif

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung zum 1. August 2013 wird für die private Krankenversicherung der Notlagentarif (auch Nichtzahlertarif) eingeführt (§ 153 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)).

Säumige PKV-Versicherte werden seitdem nicht mehr in den vergleichsweise teuren Basistarif umgestuft, sondern mithilfe eines Mahnverfahrens in den Notlagentarif überführt (§ 193 Abs. 6 bis 10 VVG). Der reguläre Versicherungsvertrag ruht währenddessen. Der monatliche Beitrag beträgt zwischen 100 und 125 Euro. Ziel der niedrigen Prämie ist es, den Versicherten während der Versicherung im Notlagentarif den Abbau der aufgelaufenen Beitragsschulden zu ermöglichen. Sind alle Schulden getilgt, kehrt der Versicherte in seinen alten Tarif zurück.

Im Notlagentarif haben Versicherte Anspruch auf medizinische Leistungen bei Schmerzzuständen und akuten Erkrankungen. Schwangere und jüngere Mütter können Zusatzleistungen beanspruchen, Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf die Vorsorgeuntersuchungen, Früherkennung und Impfungen.  Altersrücklagen werden im Notlagentarif nicht gebildet. Gleichzeitig können die Betroffenen jedoch alle bisherigen Altersrückstellungen nutzen, um die Prämie im Notlagentarif um bis zu 25 Prozent zu senken.

Gut zu Wissen : Dialogmarketing Agentur für Versicherungskonzepte in Personalfragen (bAV)

Zu unseren Kunden zählen Banken, Finanzberater, Versicherungsvermittler, Versicherungsmakler und Versicherungen bundesweit. Die uns beauftragen festeverbindliche Termine bei Firmen- und Industriekunden zu vereinbaren. Hierbei richtet sich unser Fokus auf die Bereiche; Versicherungskonzepte in Personalfragen z.B. bestehende Versorgungsmodelle, betriebliche Krankenzusatzversicherung & Versicherungskonzepte in Haftungsfragen.

Unser Spezialgebiet Terminvereinbarung in Segment betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Die betriebliche Altersvorsorge, kurz „bAV“ ist eine der komplexesten Anwendungsbereiche der Deutschen Rechtswissenschaft. Daher ist es kein Wunder das Unternehmensinterne Anwender ihr distanziert und ablehnend gegenüberstehen.

Vor 18 Jahren hat die betriebliche Altersvorsorge Einzug in die Call Center Landschaft in Deutschland genommen. Heute ist es nahe zu unmöglich geworden, Termine in diesem Segment „kalt“ zu vereinbaren. Das kann jeder beurteilen, wer sich bereits an der Kaltakquise innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge versucht hat. Unser hochspezialisierter Telefonvertrieb unterstützt Sie aktiv im Kerngeschäft und übernimmt dabei wesentliche Aufgaben der Neukundengewinnung.

Wir vereinbaren feste verbindliche Besuchstermine für ihren Außendienst.

Außendiensttermine

Im Segment: Versicherungskonzepte in Personalfragen

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Außendiensttermine

Im Segment: Versicherungskonzepte in Haftungsfragen

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Wir haben uns innerhalb der Neukundenakquisition auf den Fachbereich Versicherungskonzepte in Personalfragen spezialisiert.

Die Terminierung von Firmenkunden im Geschäftsfeld betrieblicher Vorsorgekonzepte, bildet somit unsere DNA.

Es geht darum Vertriebsziele zu erreichen. Daher misst unsere Agentur einer Partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung eine zentrale Bedeutung bei, denn der Kunde steht im Zentrum unserer Unternehmensphilosophie. Voraussetzung hierfür ist eine echte Partnerschaft und ein tiefes Verständnis der Geschäftsaktivitäten unserer Kunden. Mit intelligentem Dialog, Kunden gewinnen, loyalisieren und messbare Mehrwerte schaffen. Durch ein unterstützendes Telefonmarketing wird der Außendienst von unproduktiven Aktivitäten entlastet und kann sich somit auf erfolgversprechende Interessenten besuche vor Ort konzentrieren. Hierbei bildet die Grundlage der Zusammenarbeit, das formulieren und vereinbaren verbindlicher Ziele.

Es geht um den Aufbau einer engen strategischen Partnerschaft, welche mittelbar mit den bestehenden Vertriebsarchitekturen und Geschäftsprozessen verzahnt wird. Mit dem vereinbaren von Festen Besuchsterminen bei Neukunden im Geschäftsfeld betrieblicher Vorsorgekonzepte, unterstützen wir Sie aktiv im Kerngeschäft. Ihr Erstgespräch soll der eigenen Firmenvorstellung dienen und um bei Bedarf ein Angebot zu unterbreiten. Mit dem Ziel, daß bestehende Mandat zu erhalten und fortzuführen.

Die Vermittlung von Neukundenkontakte und die telefonische Neukundenakquise im Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor, ist unser Kerngeschäft. Mit unseren Dienstleistungen sichern Sie mehr Effizienz. Mit den freigewordenen Zeitkapazitäten, können Sie sich Ihrer Kernkompetenz widmen – die Vermarktung Ihrer Dienstleistungen oder Produkten.

Sie bestimmen, welche der vertriebsunterstützenden Maßnahmen Sie beanspruchen möchten. Während für dem Einen, qualifizierte Adressen für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen, bereits ausreichend ist, benötigen andere Kunden festverbindliche Besuchstermine. Oft spielt die Zeitersparnis die ausschlaggebende Rolle für die Inanspruchnahme unseren wertvollen Diensten. Denn Effizienz wird mehr und mehr zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor. Aber am meisten profitieren unsere Kunden von den professionell vorbereitenden Anruf- und/oder Besuchsterminen.
Jeder Termin, den wir für unseren Kunden vereinbaren, ist sprichwörtlich ein „Türöffner“, welcher dazu dienen soll, dass eigene Unternehmen vorzustellen. Immer mit dem Ziel, die Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu plazieren.

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Während für dem Einen, qualifizierte Adressen für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen, bereits ausreichend ist, benötigen andere Kunden festverbindliche Besuchstermine. Oft spielt die Zeitersparnis die ausschlaggebende Rolle für die Inanspruchnahme unseren wertvollen Diensten. Denn Effizienz wird mehr und mehr zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor. Aber am meisten profitieren unsere Kunden von den professionell vorbereitenden Anruf- und/oder Besuchsterminen. Jeder Termin, den wir für unseren Kunden vereinbaren, ist sprichwörtlich ein „Türöffner“, welcher dazu dienen soll, dass eigene Unternehmen vorzustellen. Immer mit dem Ziel, das bestehende Versicherungsmandat zu erhalten und fortzuführen.

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