Die private Krankenversicherung (PKV) Vor- und Nachteile.

Die private Krankenversicherung (PKV) Vor- und Nachteile |Die private Krankenversicherung bietet ihren Versicherungsnehmern eine Vielzahl an interessanten Vorteilen. Zugleich ist ein Versicherungsabschluss aber auch mit Nachteilen verbunden. Grundsätzlich sollte vor einem Wechsel in die PKV stets abgewogen werden, ob die Nachteile für die Vorteile auch dauerhaft in Kauf genommen werden können.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Beitragsgestaltung – individuell wie jeder einzelne Versicherungsnehmer

Ein enormer Vorteil der PKV lässt sich in der Beitragsgestaltung für die Versicherungspolice finden. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die monatlich zu zahlenden Beiträge nicht auf Basis des Einkommens berechnet. Das Einkommen ist für den PKV Beitrag vollkommen irrelevant. Anstelle dessen zählen Leistungswünsche und persönliche Gegebenheiten der Versicherungsnehmer. Etwa das Alter, der Gesundheitszustand oder das Geschlecht. Alles in allem könnte also gesagt werden, dass der Versicherungsnehmer bei einer privaten Krankenversicherung ausschließlich solche Leistungen zahlt, die auch gewünscht sind und mit Wahrscheinlichkeit in Anspruch genommen werden.

Die vollkommene Flexibilität bezüglich der Beitragsgestaltung ist zugleich mit einer Unabhängigkeit von gesetzlichen Beitragserhöhungen verbunden. Ein Punkt, der direkt zu einem weiteren Vorteil führt. Denn gibt es in der privaten Krankenversicherung nur selten Erhöhungen der Beiträge. Sollte es dennoch einmal zu einer Beitragserhöhung kommen, kann der Versicherungsnehmer einen problemlosen PKV-Wechsel beantragen. Dies gilt allerdings nicht, sofern es sich bei der Beitragserhöhung um eine gesetzlich vorgeschriebene handelt. Möglich wäre eine solche durch Steuererhöhungen.

Darüber hinaus können Beiträge aus der privaten Krankenversicherung zurückerstattet werden. Ausschlaggebend für eine Berechtigung ist die Nichtinanspruchnahme der Leistungen über einen Zeitraum von einem Versicherungsjahr. Liegt ein Anspruch vor, so können Versicherungsnehmer, abhängig von der Versicherungsgesellschaft, bis zu sechs volle Monatsbeiträge zurückerhalten.

Leistungsangebot – Versicherungsnehmer entscheiden, was sie brauchen

Besonders interessant ist neben der Beitragsgestaltung auch die Auswahl des Leistungsangebots. Denn auch hier lassen sich Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung finden. So können Versicherungsnehmer eigenständig wählen, welche Leistungen genutzt werden sollen und welche nicht. Die gewählten Leistungen, welche schlussendlich auch im Versicherungsvertrag verankert werden, sind über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert. Es sei denn, diese werden von dem Versicherungsnehmer nicht mehr gewünscht.

Ferner sind die medizinischen Leistungen einer PKV um ein Vielfaches besser, als aus der gesetzlichen Krankenversicherung bekannt. Auch wenn stets von Ärzten widersprochen, können Privatversicherte einen besseren Komfort genießen. Denn unter anderem sind PKV-Patienten an keinen Vertragsarzt gebunden. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist es zumeist nicht möglich, während einer Quartalslaufzeit den Facharzt zu wechseln. Etwa weil die Kompetenz infrage gestellt wird, oder persönliche Missverständnisse bestehen.

Einen weiteren Vorteil im Bezug auf die Versicherungsleistungen bilden die möglichen Zusatzleistungen. So können Versicherungsnehmer hohe Fachkompetenzen, durch die Wahl einer Chefarztbehandlung, genießen. Ebenso ist die Einbettzimmer-Wahl unter dem Punkt stationäre Leistungen nutzbar. Aus der gesetzlichen Versicherung ist bekannt, dass Heilpraktikerbehandlungen nicht übernommen werden und aus eigenen finanziellen Mitteln gezahlt werden müssen. Die private Krankenversicherung hingegen sieht Zusatzleistungen vor, die auch eine Heilpraktikerbehandlung oder weitere, von der GKV nicht übernommene Behandlungen, einschließen.

Privatversicherte können Krankheitskosten von der Steuer absetzen

Das im Jahr 2009 eingeführte Bürgerentlastungsgesetzt sorgt, wie der Name schon verrät, für Entlastung. Insbesondere Privatpatienten können davon profitieren. Denn lassen sich auf Basis dessen Krankheitskosten steuerlich geltend machen. Diesbezüglich wurde eine Mindestvorsorgepauschale festgelegt, welche bis zu 12 Prozent des Arbeitslohnes betragen kann.

Sollten die tatsächlichen Kosten über der Mindestvorsorgepauschale liegen, können auch diese steuerlich geltend gemacht werden, sofern ein ordentlicher Nachweis der Notwendigkeit erfolgt. Berücksichtigt werden die Krankheitskosten im Lohnsteuerjahresausgleich. Anzugeben sind die Kosten für die PKV in Zeile 31. In Zeile 32 können die Kosten für die Pflegepflichtversicherung aufgeführt werden.

Nachteile der privaten Krankenversicherung

Familien schlecht beraten – wenn die Kosten untragbar werden

Insbesondere Familien haben es in der privaten Krankenversicherung schwer. Aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist die beliebte Familienversicherung bekannt. Hierbei existiert ein Hauptversicherungsnehmer, unter welchem weitere Familienangehörige, wie der Ehegatte und die Kinder, mitversichert sind. Gezahlt wird jedoch nur ein einziger Beitrag für den Hauptversicherungsnehmer. Alle Weiteren, unter ihn versicherten, sind kostenfrei mitversichert. In der privaten Krankenversicherung gibt es jedoch keine Familienversicherung. Das bedeutet, dass für jeden Versicherungsnehmer, ganz gleich ob Ehegatte oder Kind, ein eigenständiger Versicherungsvertrag abgeschlossen werden muss, welcher wiederum mit eigenen Beitragszahlungen verbunden ist.

Gesundheitsfragen können zu Risikoaufschlägen führen

Vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung werden die Antragsteller gebeten, einen Fragebogen bezüglich ihrer Gesundheit auszufüllen. Die Antworten auf die enthaltenen Fragen können zu Risikoaufschlägen oder im schlimmsten Fall zu einer Ablehnung des Antrages auf eine PKV führen. Risikoaufschläge führen dabei zu höheren Beiträgen.

Alternativ können auch Leistungen aus dem Versicherungstarif gestrichen werden. Zustande kommen solche Aufschläge durch Übergewicht, Untergewicht, chronische Erkrankungen, Erbkrankheiten innerhalb der Familie oder durch gesundheitliche Vorgeschichten, die darauf schließen lassen, dass eine häufigere Leistungsinanspruchnahme folgen wird.

Im Alter teurer

Mit höherem Alter eines Versicherungsnehmer steigen auch die monatlich zu zahlenden Versicherungsbeiträge. Versicherungsnehmer, die bereits in jungen Jahren eine Police abgeschlossen haben, können im Alter von der Alterungsrückstellung profitieren. Bei der Alterungsrückstellung handelt es sich um Teile der Beiträge, welche über die gesamte Versicherungslaufzeit angespart werden, um im Alter die Kosten gering zu halten. Versicherungsnehmer die hingegen relativ spät eine PKV abschließen, haben auch nicht die Möglichkeit, eine hinreichende Alterungsrückstellung aufzubauen und müssen infolge dessen mit hohen Beiträgen im Alter rechnen.

Erst zahlen, dann nutzen

Ein weiterer Nachteil der privaten Krankenversicherung ist die Tatsache, dass sämtliche medizinische Leistungen vorab von dem Versicherungsnehmer gezahlt werden müssen. Als Patient muss man also gegenüber der Versicherungsgesellschaft in Vorleistung. Erst, nachdem eine entsprechende Rechnung bei der privaten Krankenversicherung eingegangen ist, wird diese von der Gesellschaft erstattet. Die Erstattung erfolgt dabei direkt auf das Konto des Versicherungsnehmers. Hier kommt jedoch die allgemeine Wartezeit hinzu, welche von Versicherungsanbieter zu Versicherungsanbieter stark variieren kann.

Beitragszahlungen müssen im Voraus geschehen

Eine private Krankenversicherung kann ausschließlich dann genutzt werden, wenn entsprechend fällige Beiträge vorab gezahlt werden. Dabei muss die Beitragszahlungspflicht mindestens sechs Wochen im Voraus erfolgen. Einfacher gesagt sollten also mindestens zwei Monatsbeiträge gezahlt werden, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Versicherungsnehmer in diesem Zeitraum ein Einkommen erzielt oder nicht. In Bezug auf diesen Nachteil lässt sich auch ein weiterer finden. Denn auch während einer Schwangerschaft oder während dem Mutterschutz müssen Versicherungsnehmerinnen ihre Versicherungsprämien regelmäßig zahlen. Anderenfalls erfolgt keine Leistungserbringung.

Wechsel einer PKV oder zurück in die GKV nur unter erschwerten Bedingungen möglich

Sollte sich ein Versicherungsnehmer im Laufe der Versicherungszeit dazu entscheiden, seine PKV zu kündigen, um eine andere oder vielleicht erneut eine GKV aufzusuchen, so ist der Wechsel nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Insbesondere der Rückwechsel in die GKV kann sich als Hindernis darstellen. Dieser ist zumeist nur dann möglich, wenn das Einkommen der Versicherungsnehmer sinkt, eine Selbstständigkeit aufgegeben wird und eine Arbeitsaufnahme erfolgt oder ein Studium abgebrochen wird.

Entschließt sich ein Versicherungsnehmer nur dazu, seine private Krankenversicherung zu wechseln, so kann es passieren, dass die bereits angesparte Alterungsrückstellung nicht mitgenommen werden kann, oder nur eine teilweise Mitnahme erfolgt. Dies hat zur Folge, dass eine erneute Ansparung einer Alterungsrückstellung erfolgen muss. Daraus wiederum resultieren höhere Beiträge im Alter.

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Die Terminierung von Firmenkunden im Geschäftsfeld betrieblicher Vorsorgekonzepte, bildet somit unsere DNA.

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Die Vermittlung von Neukundenkontakte und die telefonische Neukundenakquise im Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor, ist unser Kerngeschäft. Mit unseren Dienstleistungen sichern Sie mehr Effizienz. Mit den freigewordenen Zeitkapazitäten, können Sie sich Ihrer Kernkompetenz widmen – die Vermarktung Ihrer Dienstleistungen oder Produkten.

Sie bestimmen, welche der vertriebsunterstützenden Maßnahmen Sie beanspruchen möchten. Während für dem Einen, qualifizierte Adressen für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen, bereits ausreichend ist, benötigen andere Kunden festverbindliche Besuchstermine. Oft spielt die Zeitersparnis die ausschlaggebende Rolle für die Inanspruchnahme unseren wertvollen Diensten. Denn Effizienz wird mehr und mehr zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor. Aber am meisten profitieren unsere Kunden von den professionell vorbereitenden Anruf- und/oder Besuchsterminen.
Jeder Termin, den wir für unseren Kunden vereinbaren, ist sprichwörtlich ein „Türöffner“, welcher dazu dienen soll, dass eigene Unternehmen vorzustellen. Immer mit dem Ziel, die Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu plazieren.

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