7 Gründe für den Rauchstopp

Rauchen ist Gift, eine Sucht, bei starken Rauchern fast ein Zwangsritual und kann über kurz oder lang zu gefährlichen Krankheiten führen – Rachenkrebs, Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, Nierenkrebs und Harnblasenkrebs. Kurzum: Die gesamte „Raucherstraße“ lang, die der Rauch beim Inhalieren im Körper passiert, kann von Krebs betroffen werden. Raucher haben darüber hinaus ein größeres Risiko, an Herzinfarkt, Schlaganfall, Asthma, chronischer Bronchitis oder Lungenemphysem zu erkranken. Die schädlichen Inhaltsstoffe einer Zigarette bewirken über Kurz oder Lang (umgangssprachlich) „Raucherhusten“ und/oder das sogenannte „Raucherbein“, wirken auf die Potenz und können bei Männern zu erektiler Dysfunktion führen. Starken Rauchern sieht man das Rauchen oftmals an ihrem fahlen, gelblich-grauen Teint an. Frauen, auch Männer haben in fortgeschrittenem Alter mitunter eine richtige „Raucherstimme“.

Weitere Folgen sind eine allgemeine Schwächung des Immunsystems.

Viele Raucher leiden unter einer Parodontitis. Wunden heilen schlechter. Magen-Darm-Geschwüre und in ungünstigen Fällen gar eine Leberzirrhose können sich einstellen. Rauchen gilt als wesentlicher Faktor für eine Makuladegeneration (Ursache für Erblindung) im Alter. Auf langfristigen Nikotinkonsum reagiert das Gehirn mit einer verminderten Leistungsfähigkeit.

Wer täglich etwa eine Schachtel Zigaretten raucht, nimmt etwa 1 Tasse Teer pro Jahr in seine Lungen auf. Über 20 Jahre hat ein solcher Kettenraucher etwa 6 kg Rauchstaub inhaliert.

Rauchen gilt auch heute noch in einigen Kreisen als „schick“. Rauchen „verbindet“ sogar vermeintlich. Dies zeigt sich beispielsweise auch an den Arbeitsplätzen – Raucher verabreden sich gerne zur Kommunikation mit ebenfalls rauchenden Kollegen auf den „Raucherinseln“ des Betriebes. Oder man trifft sich mit Freunden oder Bekannten in geselliger Runde, plaudert und raucht. Rauchen hilft, Stress abzubauen und es „belohnt“. Die Belohnung erfolgt durch das Nikotin – es bewirkt eine höhere Ausschüttung des Glückshormons Dopamin beim Raucher. Wann immer eine vielleicht anstrengende Tätigkeit beendet wurde, setzt man sich gemütlich und raucht. Dabei merkt man schon lange nicht mehr, dass man nicht die Zigarette, sondern die Zigarette einen selbst unter Kontrolle hat. Diese Sucht wieder los zu werden, erfordert viel Anstrengung, Überwindung, Willenskraft und ganz wichtig – Durchhaltevermögen.

Ein Hauptgrund, vor allem bei Frauen, das Rauchen doch lieber beizubehalten,

ist unter anderem der einer vermeintlichen Gewichtszunahme. Andere haben es eventuell vorgelebt, sind, nachdem sie sich das Rauchen erfolgreich abgewöhnt haben, dicker geworden. Selbstverständlich: Rauchen vermindert den Appetit und erhöht den Energieumsatz, mit anderen Worten, bei etwa 20 Zigaretten pro Tag verbrennt man etwa 200 Kalorien mehr, als wenn man nicht rauchen würde. Und wer schon immer zu Gewichtszunahme neigt, wird eventuell anfangs auch bei gleicher ausreichender Bewegung etwas zunehmen. Im Allgemeinen wird man aber nicht dicker, weil man nicht mehr raucht, sondern weil man mehr isst. Raucher essen weniger, weil sie rauchen und ihr Appetit dadurch geringer ist bzw. sie rauchen, um nicht essen zu müssen.

Klar ist, unser „Belohnungszentrum“ im Gehirn verlangt bei einem Nikotinentzug

quasi nach einer Art Ersatzbefriedigung. Die Hände sind plötzlich leer, man braucht etwas zwischen den Fingern. Der Körper reagiert nun mit Heißhungerattacken. Wie schön ist dann eine Tafel Schokolade. Süßes ist etwas, worauf unser Körper sehr zufrieden mit Glückshormonen reagiert. Leider kann sich dies natürlich negativ auf das Körpergewicht auswirken. Dieser Umstand muss aber nicht eintreffen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen nach einer Nikotinentwöhnung nicht zwangsläufig an Gewicht zunehmen. Natürlich nehmen einige auch zu und es wäre unfair, wenn man dies verleugnen würde. Im Schnitt handelt es sich dabei um etwa 2-5 kg, die aber schließlich auch wieder abgenommen werden können, wenn sich das nun nikotinfreie Leben wieder eingependelt hat.

Vermehrt körperliche Bewegung und Sport

können über die Zeiten der „Essattacken“ gut hinweghelfen. Man sollte versuchen, das Essen nicht zum Hauptinhalt des Lebens werden zu lassen (der vorher die Zigarette war) und anderweitige schöne Dinge im Leben (wieder) neu zu entdecken. Dazu gehört beispielsweise die Konzentration auf eine gesunde, kalorienbewusste Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Anstatt eine Zigarette zu rauchen, kann man beispielsweise auch eine Möhre knabbern. Davon nimmt man garantiert nicht zu. Die Belohnung kann auch mit bestimmten anderen Dingen oder Zielen erfolgen. Möglichkeiten gibt es viele. Ein neues schönes Kleid (mit besonderen Glückshormonen für die Frau), ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft, der Besuch einer tollen Veranstaltung oder man wirft das tägliche Zigarettengeld in eine Spardose. Das Geld summiert sich. Im Laufe der Jahre hat schon so mancher ein kleines Vermögen sprichwörtlich in die Luft geblasen.

Natürlich ist es schwer, langjährige Angewohnheiten einfach sein zu lassen

und viele schaffen es nie. Dennoch: Man hat die Dinge selbst in der Hand und kann frei entscheiden, ob man rauchen möchte oder nicht, auf der anderen Seite aber auch, ob man danach viel essen möchte oder nicht. Mit Bewegung und Sport sollte es möglich sein, dem „Kummerspeck“ entgegenzuwirken und gleichzeitig etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun.

Erkrankungen der Atemwege auf dem Vormarsch

Atemwegserkrankungen gehören heutzutage ebenso zu den Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Infektionen, Asthma, Lungenkrebs – die Erkrankungen können sehr vielfältig sein, haben die unterschiedlichsten Ursachen und sollten möglichst früh diagnostiziert werden. Hier ist auch die Mithilfe des Patienten wichtig, denn oft lassen sich Erkrankungen im Frühstadium sehr gut bekämpfen und heilen.

Geht es um eine Diagnose von Infektionen der Atmungsorgane gilt es für den Arzt, zunächst möglichst den Erreger zu identifizieren. Nach Angaben des Bundesverbandes der Pneumologen kommt es aber oft vor, dass dies in der gebotenen Eile nicht möglich ist. Dann ist es bereits hilfreich, mit Hilfe der Symptome Hinweise zu sammeln, ob es sich um Viren oder um Bakterien handelt.

Gelblich oder grün verfärbter Bronchialschleim (Sputum) kann als Hinweis auf eine bakterielle Infektion gewertet werden. Im Zweifel kann der Bronchialschleim bakteriologisch untersucht werden. Dann kann der Erreger identifiziert und eventuelle Resistenzbildungen gegen Antibiotika können herausgefunden werden.

„Bei den Untersuchungsmethoden im Falle einer Atemwegsinfektion spielt das Röntgen der Lunge eine wichtige Rolle“, so der Verband, „Vor allem weil manche Lungenentzündungen sich nicht durch ärztliche Untersuchung und Abhören der Lunge feststellen lassen. Spezielle Blutuntersuchungen stützen und ermöglichen die Diagnose.“ Auch sind eine Lungenfunktionsprüfung und die Bestimmung des Blutsauerstoffgehaltes wichtige Bausteine in der Diagnostik und zur Verlaufskontrolle. Bei Bakterien kann eine Therapie mit Antibiotika in Erwägung gezogen werden. Bei Viren wirken Antibiotika dagegen nicht.

Zu den wichtigsten und wirksamsten Vorbeugemaßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen, gehören Impfungen. Dies gilt auch bei der Vorbeugung von Erkrankungen der Atemwege. Während man sich gegen die üblichen grippalen Infekte nicht durch Impfungen schützen kann, hilft sie bei der Bekämpfung der echten Grippe (Influenza). Mediziner weisen allerdings darauf hin, dass durch Impfen die Ansteckung mit gefährlichen Grippeviren nicht vollständig vermieden werden kann: „ Doch wer geimpft ist, kann mit einem deutlich weniger schwerwiegenden Verlauf der Erkrankung rechnen.“

Impfungen können auch im Fall von Pneumokokkeninfektionen helfen.

Diese Bakterienart sind die Verursacher der Lungenentzündung (Pneumonie). Eine Impfung gegen Pneumokokken mit dem derzeit verfügbaren Serum kann das Ausbrechen der Infektion zwar nicht verhindern, wohl aber zu einem hohen Prozentsatz das Auftreten schwerwiegender Komplikationen. Experten empfehlen diesen Schutz allen Patienten mit chronischen Herz-, Kreislauf- und Lungenerkrankungen, insbesondere nach dem 65. Lebensjahr. Auch Patienten mit gestörtem bzw. geschwächtem Abwehrsystem wird zur Pneumokokkenimpfung geraten.

Liegt eine Erkrankung der Lunge bzw. der Atemwege vor, gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden, die sich nach der Art der Erkrankung richten. Lautet ettwa die Diagnose „Chronische Bronchitis“, so hat die Behandlung hat vor allem zum Ziel, die Atemwegseinengung zu bessern, Husten und Auswurf zu lindern, die Überblähung der Lunge zu vermindern und den Sauerstoffgehalt des Blutes zu verbessern. Auf diese Weise gelingt es, die die Belastbarkeit des Patienten wieder zu steigern und seine Lebensqualität zu verbessern.

Bei der Therapie der chronischen Bronchitis erstellt der Arzt einen Behandlungsplan,

der Vorbeugung (Prävention), medikamentöse und physikalische Therapie sowie die Schulung des Patienten beinhaltet. Der Kranke soll aktiv an der Bewältigung seiner Beschwerden beteiligt werden. In der Prävention spielt die Rauchentwöhnung eine ganz wichtige und entscheidende Rolle.

Nach Angaben des Pneumologenverbandes ist eine medikamentöse Behandlung bei der chronischen Bronchitis solange nicht erforderlich, wie sich noch keine Verengungen der Bronchien zeigen. „Husten und Auswurf bessern sich nach Ausschaltung der von außen wirkenden (exogenen) Schädigungsfaktoren, insbesondere nachdem der Patient das Zigarettenrauchen eingestellt hat.“ Die Luftnot von Patienten mit obstruktiver Bronchitis wird oft durch Beta-II-Sympatikomimetika, Anticholinergika und Theophyllin günstig beeinflußt. Die Inhalation von Beta-II-Sympatikomimetika als Dosier-Aerosol oder Pulver ist die Grundtherapie bei Atemnot.

Zeigt sich nur ungenügende Besserung der chronisch obstruktiven Bronchitis

durch die genannten Arzneien, kann als weiteres Medikament Theophyllin eingesetzt werden. „Führen alle bisher erwähnten Mittel nicht zu einer deutlichen Verminderung der Beschwerden, vor allem der Luftnot, wird der Arzt auch den Einsatz von cortisonähnlichen Substanzen (Glukokortikoiden – Hormone, die von der Rinde der Nebenniere produziert werden, erhöhen den Blutzuckerspiegel und den Glykogengehalt der Leber) erwägen. Nutzen und Risiken einer Langzeittherapie mit diesen Hormonen, sowohl in Tabletten- als auch in Inhalationsform, müssen sorgfältig abgewogen werden, zumal dazu derzeit erst noch wissenschaftliche Studien laufen.

Deutet eitriger Auswurf auf eine bakterielle Infektion, empfehlen sich Antibiotika. Die Behandlungsdauer beträgt etwa fünf bis zehn Tage. Physiotherapeutische Maßnahmen zur Unterstützung des Sekretabflusses können bei Patienten mit fortgeschrittener Bronchitis und deutlich erhöhten Schleimmengen die medikamentöse Behandlung unterstützen. Dazu gehören eine intensive Atemtherapie, eine optimale Hustentechnik sowie zuweilen auch eine Überdruckinhalationstherapie.

Eine Erkrankung, unter der immer mehr Menschen leiden ist Asthma.

Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl der Allergie- und Asthmafälle dramatisch gestiegen. Dabei ist Asthma kein unumgängliches Schicksal. Bei einer frühen Diagnose und der richtigen Behandlung kann die Entwicklung der Krankheit aufgehalten und vermieden werden.

Ein erstes Anzeichen für Asthma ist die bronchiale Hyperreagibilität (BHR). Dabei handelt es sich um eine überempfindliche Reaktion der Bronchien auf bestimmte Reize wie kalte Luft, Zigarettenrauch oder Allergene. Durch einen „inhalativen Provokationstest“ kann der Lungenfacharzt die Empfindlichkeit der bronchialen Schleimhaut messen. „Eine BHR ist Anzeichen für eine vorliegende Entzündung der Bronchien, die zur einer dauerhaften Schädigung und somit chronischem Asthma führen kann“, warnt der Bundesverband der Pneumologen.

Daher kann eine BHR, die nicht Folge eines Virusinfektes ist, eine Vorstufe von Asthma sein. „Ein Lungenfunktionstest gibt dann weitere Hinweise, ob eine Erkrankung vorliegt“, so der Verband.

Eine Hyposensibilisierung und eine frühzeitige Behandlung mit entzündungshemmenden niedrig dosierten inhalativen Steroiden schützt vor der Entstehung oder Verschlimmerung eines leichten Asthmas. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass eine bronchien-erweiternde und entzündungshemmende Kombinationstherapie auch zu Beginn der Erkrankung die Symptome unter Kontrolle bringen kann. Und das effektiver als mit entzündungshemmender Therapie allein.

Sind Diäten das neue Rauchen?

Gesund essen – was bedeutet das eigentlich? Mindestens so wichtig wie gesundes Essen ist heute auch der richtige Umgang mit Diäten oder Ernährungsratgebern. Ernährungsberatungen und Diäten können bewusstes Essen herbeiführen und hilfreich sein. Ebenso wie alle ärztlichen Hinweise, wenn es sich um echte Unverträglichkeiten oder um ernstzunehmende Diagnoselagen handelt wie zum Beispiel Diabetes oder Allergien. Andererseits können Diäten oder Ernährungsberatungen auch wirken wie ein Virus, so krankmachend wie nur irgendeine Vogelgrippe. Nur verbreitet sich dieser Virus nicht als Tröpfcheninfektion, sondern als sogenanntes Dauerthema, hochansteckend in allen medialen Kanälen. Dabei ist es nicht direkt falsch, über das Thema Ernährung zu sprechen und nachzudenken.

Und das Sprichwort „Du bist, was du isst“ hat auch weiterhin seine Berechtigung.

Doch in vielen Ernährungsratgebern wird das Thema äußerlich abgehandelt, als würde das Wohlbefinden, die Psyche und letztendlich die Gesundheit davon abhängen, was wir verschmähen, nicht essen, oder bei Seite lassen. Jeder Genießer weiß aber: Es verhält sich genau umgekehrt. Das Wohlbefinden steigert sich, wenn wir etwas nicht verschmähen, nicht unterlassen, nicht bei Seite schieben. Richtig ist: Man sollte zur Ernährung ein bewusstes und aufmerksames Verhältnis haben.

Falsch ist: Sich selbst von Ratgebern oder Diäten vorschreiben zu lassen, was einem gut tut oder schadet. Deshalb lautet die allerwichtigste Regel zur gesunden Ernährung: Mediziner und Ärzte geben sachlich richtige und wertvolle Hinweise, aber wie du im Alltag damit umgehst, ist eine Sache der Psyche. Achte genau auf dich und beobachte dein Grundgefühl, das sich einstellt, wenn du bestimmte Speisen zu dir nimmst.

Merke Dir, ob es sich nach Tageszeit, Wochenzeit, vielleicht sogar nach dem Mondzyklus verschieden anfühlt, ob du einen selbstgemachten Hühnereintopf isst oder einen Hamburger aus dem Fastfood-Regal.

Wie fühlt sich der Unterschied an zwischen einem Gericht mit gekochten Kartoffeln und einem Nudelgericht. Wenn du Heißhunger auf eine völlig unspektakuläre fettige Bockwurst mit Senf hast, dann freue dich, wenn sie gerade erreichbar ist, aber frage dich auch, woher jetzt in diesem Augenblick der Heißhunger kommt. Genieße diese herrlich fettige Bockwurst und das Zufriedenheitsgefühl bewusst, so kannst du dich bei der nächsten Heißhungerattacke fragen, ob es dieses Mal vielleicht gar nicht so weit her ist mit dem Appetit, sondern eher eine Gewohnheit.

Ebenso wichtig, wie zu wissen, warum man auf bestimmte Lebensmittel verzichten sollte, ist zu registrieren, warum der Psyche und dem Körper bestimmte Lebensmittel besonders guttun.

Einfach nur verzichten auf etwas, weil „man halt so denkt, dass es ungesund ist“ wäre eine Unmündigkeit gegenüber der eigenen Statur, dem eigenen Geist und der eigenen Psyche.

Es ist keine Erfindung und kein Gerücht, dass Zufriedenheit, Wohlbefinden und Ausgeglichenheit stark mit der Psyche zusammenhängen und letztlich einen Effekt auf die körperliche Gesundheit hat.

Wenn aber die Psyche dauernd mit Reglementierung, Unterdrückung und Verzicht beschäftigt ist, dann kann sie keine Lebensfreude empfinden. Das führt zur Verkniffenheit, zur Verspannung und letztlich zu einem chronischen schlechtgelaunt sein. Ob eine reglementierte und chronisch lustbefreite Psyche auf die Dauer so positiv für die Gesundheit ist, darf man bezweifeln. Man bedenke dabei, wie stark der Placebo-Effekt bei eigentlich unwirksamen Medikamenten sein kann, nur weil die Psyche sich eine Wirksamkeit einbildet. Umgekehrt sollte man auch nicht den Einfluss einer lust- und genussreglementierten Befindlichkeit unterschätzen.
Weiterhin ist es kein Geheimnis, dass Sport und Bewegung bis zu einem bestimmten Maß gesundheitsfördernd sind und die allermeisten Ernährungsprobleme eher Bewegungsmangelprobleme sind. Es ist logisch, dass viel Bewegung den Energieverbrauch ankurbelt und auch zu mehr Appetit führt. Mehr Appetit heißt aber auch: Der Genuss steigert sich, das Essen schmeckt besser. Nach einem langen ausführlichen Tag beim Spazieren an der frischen Luft tut ein reichhaltiges Essen einfach gut. Hier gilt dann wieder: Wenn du weißt, warum du Appetit oder sogar Hunger hast, kannst du intensiver, genussvoller und bewusster mit dem Essen umgehen, als wenn du es nur mechanisch zu dir nimmst.

Deshalb betrifft ein anderer wichtiger Aspekt zur gesunden Ernährung den Unterschied zwischen Genuss und Gewohnheit. Gewohnheit ist eine Art des Ausführens von Handlungen, die weniger für Genuss stehen als vielmehr für eine Bestätigungsroutine im Ritual von mechanischen Handlungsabläufen. Das Gehirn hat die Aufgabe, bestimmte Tätigkeiten mechanisch zu steuern, weil es im Lebensvollzug nicht jedes Mal alles wie beim „ersten Mal“ bedenken und erlernen muss.
Beim Autofahren sind routinierte Abläufe hilfreich und stressmindernd, zum Beispiel das Schalten als routinierte Tätigkeit. Weil man sich nicht mehr aufs Schalten konzentrieren muss, dafür stärker auf den Verkehr.

Beim Essen können Routinen und Gewohnheiten schnell zum Verschwinden der Genussfähigkeit führen und im Endeffekt zum Verschwinden der Bewusstheit. Es macht einen Unterschied, ob man sich eine Portion Pommes gönnt, nur weil man täglich auf dem Nachhauseweg an derselben Bude vorbeigeht, oder ob man sich die Pommes gönnt, weil man gerade echten Appetit darauf hat. Nur was du bewusst genießt und reflektierst, kannst du auch steuern und beeinflussen.
Noch eine dritte wichtige Regel lautet: Menschen sind unterschiedliche Individuen. Nach genetischer Veranlagung aber auch nach geistiger und körperlicher Sensibilität, nach Verträglichkeit und Energieverbrauch unterscheidet sich jeder Mensch von einem anderen Menschen. Deshalb lautet ein zweites Sprichwort auch: „Du isst, was du bist.“ Hier sollte man sich in Statur und Körperbau, aber auch im Reagieren auf Energiezufuhr selbst gut kennen und sich selbst stark darin bewusst sein, dass jeder Mensch seine Individualität auch darin findet, was ihm guttut und beim Essen schmeckt.

Irgendwelchen äußerlich modisch genormten Schönheitsidealen ist unbedingt zu misstrauen, wenn es um das eigene authentische Wohlbefinden geht. Hier gilt auch wieder: Wer sich als Mensch allzu stark an genormten Mode- oder Schönheitsidealen orientiert, führt nicht sein eigenes Leben, sondern ein fremdes. Er genügt fremden Ansprüchen aber nicht denen, die seinem psychischen Wohlbefinden gemäß sind. Und genau daran scheitern letztendlich viele Diäten: Sie fragen danach, wie man schnell und unkompliziert abnehmen kann, aber sie fragen kaum danach, was für ein Mensch, was für ein Charakter und was für eine Persönlichkeit du bist. Mit anderen Worten: Bist du vom Typ her ein Traktor, macht es keinen Sinn, dir PKW-Reifen zu montieren. Umgekehrt braucht ein Tretroller keinen Turbomotor.

Fazit: Gesunde Ernährung beruht hauptsächlich auf gute Selbsteinschätzung, auf Aufmerksamkeit gegenüber den Stimmungen, Wirkungen und Befindlichkeiten vor und nach dem Essen. Eine gute Diät besteht nicht im Verzichten, im Weglassen oder im bei Seite schieben von bestimmten Lebensmitteln. Eine gute Diät besteht aus einem Hinzufügen, dem Hinzufügen von Zeit und Langsamkeit für das Essen, dem Hinzufügen von Aufmerksamkeit, dem Hinzufügen von Selbstbewusstsein und Selbstbewusstheit gegenüber der eigenen Statur und den eigenen individuellen Bedürfnissen und Stimmungslagen. Wer Diäten nur als Maßnahme zur normierten Angleichung an ein Schönheitsideal betrachtet, der lebt nicht gesund. In diesem Sinne sind Diäten dann das neue Rauchen.

Gut zu Wissen : Dialogmarketing Agentur für Versicherungskonzepte in Personalfragen (bAV)

Zu unseren Kunden zählen Banken, Finanzberater, Versicherungsvermittler, Versicherungsmakler und Versicherungen bundesweit. Die uns beauftragen festeverbindliche Termine bei Firmen- und Industriekunden zu vereinbaren. Hierbei richtet sich unser Fokus auf die Bereiche; Versicherungskonzepte in Personalfragen z.B. bestehende Versorgungsmodelle, betriebliche Krankenzusatzversicherung & Versicherungskonzepte in Haftungsfragen.

Unser Spezialgebiet Terminvereinbarung in Segment betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Die betriebliche Altersvorsorge, kurz „bAV“ ist eine der komplexesten Anwendungsbereiche der Deutschen Rechtswissenschaft. Daher ist es kein Wunder das Unternehmensinterne Anwender ihr distanziert und ablehnend gegenüberstehen.

Vor 18 Jahren hat die betriebliche Altersvorsorge Einzug in die Call Center Landschaft in Deutschland genommen. Heute ist es nahe zu unmöglich geworden, Termine in diesem Segment „kalt“ zu vereinbaren. Das kann jeder beurteilen, wer sich bereits an der Kaltakquise innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge versucht hat. Unser hochspezialisierter Telefonvertrieb unterstützt Sie aktiv im Kerngeschäft und übernimmt dabei wesentliche Aufgaben der Neukundengewinnung.

Wir vereinbaren feste verbindliche Besuchstermine für ihren Außendienst.

Außendiensttermine

Im Segment: Versicherungskonzepte in Personalfragen

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Außendiensttermine

Im Segment: Versicherungskonzepte in Haftungsfragen

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Wir haben uns innerhalb der Neukundenakquisition auf den Fachbereich Versicherungskonzepte in Personalfragen spezialisiert.

Die Terminierung von Firmenkunden im Geschäftsfeld betrieblicher Vorsorgekonzepte, bildet somit unsere DNA.

Es geht darum Vertriebsziele zu erreichen. Daher misst unsere Agentur einer Partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung eine zentrale Bedeutung bei, denn der Kunde steht im Zentrum unserer Unternehmensphilosophie. Voraussetzung hierfür ist eine echte Partnerschaft und ein tiefes Verständnis der Geschäftsaktivitäten unserer Kunden. Mit intelligentem Dialog, Kunden gewinnen, loyalisieren und messbare Mehrwerte schaffen. Durch ein unterstützendes Telefonmarketing wird der Außendienst von unproduktiven Aktivitäten entlastet und kann sich somit auf erfolgversprechende Interessenten besuche vor Ort konzentrieren. Hierbei bildet die Grundlage der Zusammenarbeit, das formulieren und vereinbaren verbindlicher Ziele.

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Die Vermittlung von Neukundenkontakte und die telefonische Neukundenakquise im Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor, ist unser Kerngeschäft. Mit unseren Dienstleistungen sichern Sie mehr Effizienz. Mit den freigewordenen Zeitkapazitäten, können Sie sich Ihrer Kernkompetenz widmen – die Vermarktung Ihrer Dienstleistungen oder Produkten.

Sie bestimmen, welche der vertriebsunterstützenden Maßnahmen Sie beanspruchen möchten. Während für dem Einen, qualifizierte Adressen für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen, bereits ausreichend ist, benötigen andere Kunden festverbindliche Besuchstermine. Oft spielt die Zeitersparnis die ausschlaggebende Rolle für die Inanspruchnahme unseren wertvollen Diensten. Denn Effizienz wird mehr und mehr zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor. Aber am meisten profitieren unsere Kunden von den professionell vorbereitenden Anruf- und/oder Besuchsterminen.
Jeder Termin, den wir für unseren Kunden vereinbaren, ist sprichwörtlich ein „Türöffner“, welcher dazu dienen soll, dass eigene Unternehmen vorzustellen. Immer mit dem Ziel, die Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu plazieren.

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